Moderne Singer-/Songwriter-Eleganz paart sich mit dem angenehm unvirtuosen Geklampfe alter Schule. Wortwitzige, oft doppelbödige Romantik und nie nur die pure Emotion ohne eine gut erzählte Geschichte dahinter: Nicolai Köppel ist ein storyteller an der Gitarre, ein fabulierender Liedermacher für die heutige Zeit, den Schalk des jungen Reinhard Mey im Nacken und den Quatsch von Liebe, Alltag und der Weltgeschichte vor Augen, erleichternd albern und nie betulich, will er das Rad, das ja schon erfunden ist, immerhin selber neu anmalen helfen.

Wer sich in die Welt seiner Songs begibt, begegnet zahngesunden Hamstern und rätselhaften Gnomen, ungleichen Liebespaaren,  Kaugummiautomatendieben und dem Schachhooligan. 
Im aktullen Programm dreht sich alles um ein schiefgelaufenes Klassentreffen, eine Liebe im Schnelldurchlauf in der Sushi-Bar, ein Abend im Körper von Bruce Springsteen, eine böse Internetromanze, die Begegnung mit dem Schachhooligan, ein Protestsong gegen sich selbst - und alles endet wo? Richtig, auf dem Dachboden der Tatsachen. 

 

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